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Blog Gastbeiträge

© Tatjana Balzer – Fotolia.com

Der Chef von Googles Anti-Spam Abteilung, Matt Cutts, ließ vor kurzem ein paar Töne zu Gastbeiträgen in Blogs los, die seine Zuhörerschaft, hauptsächlich SEOs, wie üblich in Wallung gerieten ließen. Laut Cutts sollen Blog-Gastbeiträge noch stärker in den Focus von Googles Anti-Spam Task Force (GASTF) kommen. (http://www.youtube.com/watch?v=OGieiNe6RL4)

Heute wollen wir euch deswegen ein paar Regeln, Strategien und Tipps vorstellen, mit denen ein, aus Googles Sicht „guter“, Gastartikel entstehen kann.

Zum Artikel selber:

1. Thematische Nähe
Eigentlich selbstverständlich, man sollte keinen Artikel über Babynahrung auf einem Blog zur Holzernte in niederbayerischen Gefilden veröffentlichen. Wer dies nicht beherzigt, braucht sich über eine Abstrafung seiner Website nicht wundern.

2.Bietet guten Inhalt!
Der wichtigste Punkt, leider immer wieder unterschätzt: Macht euch Gedanken über das Thema, lasst den Artikel nicht von irgendeinem anonymen Texter schreiben, bietet einen wirklichen Mehrwert an! Idealerweise hat der Leser das Gefühl emotional und/oder kognitiv angeregt zu sein, etwas neues entdeckt zu haben, oder den Wunsch eine Gegenposition zu schreiben. Massiert des Lesers Gehirn!

3.NoFollow, Anchortexte
Ein Blog auf dem nur DoFollow Links gesetzt sind, ein Artikel in dem es von Anchortexten nur so wimmelt – für Google alles Anzeichen, dass es sich um Spam handelt. Also, auch Blogs die NoFollow verlinken sind gute Blogs für euer SEO-Projekt. Und nicht jeder Link sollte zur eigenen Seite führen. Auch kann man ohne Probleme eine URL ohne Anchortext angeben, wenn der Artikel gut ist und der Link inhaltlich Sinn macht.

4.Keyworddichte
Haltet die Keyworddichte so gering wie nur möglich! Aufgrund der Aussagen Cutts, scheint der Stuffing-Score für Blogbeiträge noch sensibler zu sein, als er es für Website-Texte schon ist. Also nicht ohne Sinn jedes Keyword reinpacken. Die IDF*WDF Analyse ist ein gutes Mittel um Content zu ermitteln, sollte aber nicht bis zum Anschlag ausgereizt werden.

Meta-Punkte zu Gastbeiträge:

1.Matt Cutts hat den Expertenstatus des Autors angesprochen. Soll bedeuten, je mehr Reputation ich in einem Themengebiet habe, desto besser. Wie bekomme ich das nun? Durch Google+. Einfachste Methode ist das Einfügen von rel=”author” in der Bio des Autors. Wenn man für ein Unternehmen schreibt, wäre dies rel=“publisher“. Diese Codes verweisen auf eine Google+ Präsenz, die entsprechend gepflegt werden sollte. Als Experte für ein Thema gibt man automatisch die eigene Reputation an verlinkte Seiten weiter – dies gilt allerdings nicht für Links in Kommentaren.

2.Schreibt man nur Gastartikel, fällt das negativ auf. Der Verdacht auf spammigen Linkaufbau liegt nahe. Daher sollte man auch Artikel auf der eigenen Seite (Website oder Google+) posten.

3. Es ist zwar noch nicht eindeutig dass „Social Signals“ auf Google+, also die allgemeine Beliebtheit einer Seite auf Googles Sozialem Netzwerk, in den Suchalgorithmus mit einfließt. Was man sagen kann ist, dass ein Google+ Verlinkung nicht denselben starken Status wie eine normale Verlinkung besitzt. Allerdings wird eine mit dem Google+ Button ausgestattet Seite automatisch von Crawlern erfasst und taucht in entsprechenden SERPs auf. Abgesehen davon, eine Verlinkung zu Google+ als Autor eines Gastbeitrages ist ein einfaches Mittel um Besucher anzuziehen.

Matt Cutts ist recht deutlich wenn er sagt, dass es für Google einfach ist, unnatürliche Verlinkungen auf Blogs zu erkennen. Von daher sollte man den Punkten Keyworddichte, NoFollow/DoFollow und Anchortexte besonders beachten.

Etwas Grundsätzliches zur Kontaktaufnahme mit den Bloggern: Erweist ihnen Respekt! Die Form „Blog“ ist (fast) ein Urgestein des Internets und der radikal freiheitlich, demokratischen Ideologie des Netzes folgend der „way to go“ um seine Stimme hörbar zu machen. Journalismus für jeden, ohne von großen Medienagenturen abhängig zu sein. Ernsthafte Blogger schreiben, weil sie Abseits des Mainstreams informieren wollen. Sie stecken ihre Freizeit in ihr Projekt, recherchieren in ihrer Freizeit und schreiben in ihrer Freizeit. Während sie nebenher einen Job oder eine Familie haben. Und jetzt kommen SEOs an und wollen Links auf ihren hochwertigen und langjährig gepflegten Blogs setzen. Könnt ihr euch vorstellen wie Blogger über SEOs denken?

Also, erste Grundregel: Respekt! Zweite Grundregel: Ehrlichkeit! Dritte Grundregel: Höflichkeit!

Konkret bedeutet dies, beschäftigt euch mit dem Blog, bringt in euer Anschreiben ehrlich eure Intention zum Ausdruck und formuliert ein höfliches Anschreiben mit gutem Deutsch ohne Fehler. Auch ein „Schöne Grüße“ am Ende sollte nicht fehlen. Zwar ist dies alles selbstverständlich, dennoch bekommen Blogger regelmäßig Anfragen, die all das obige nicht erfüllen. (Verweis: http://www.seo-kueche.de/blog/sinnvolle-linktauschanfragen/)



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