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webseitensicherheitDie beeindruckende Seite der Firma IPViking zeigt in Echtzeit weltweite Hackerangriffe: World War of Hacks. Inwiefern die Daten stimmen kann ich zwar nicht beurteilen, dennoch: Für die Sicherheit der eigenen Webseite zu sorgen ist eine Grundpflicht des Netzbürgers! Deswegen stellen wir euch heute in paar Tipps vor, wie ein Webmaster seine Webseite zumindest vor einfachen Angriffen schützen kann.

 

 

1. Und auf die Länge kommt es doch an!

Das älteste und einfachste Thema zuerst: Was ist ein sicheres Passwort?

password_strength

http://xkcd.com/936/

Quellen zufolge hat der Comic eingeschränkt recht: Das Passwort „correcthorsebatterystaple“ ist nicht deswegen besser als „Tr0ub4dor&3“, weil es ein ein Satz ohne Sonderzeichen ist, sondern weil es länger ist (zusätzlich wird von einem relativ einfachen Hackerangriff ausgegangen). Auf der Diskussionsseite für xkcd-Comics wird bspw. darauf hingewiesen, dass das Passwort „D0g…………………“ um weiten besser ist als das Passwort „PrXyc.N(n4k77#L!eVdAfp9“. Wieso? Weil das erste ein (1) Zeichen mehr hat. Komplexität ist für den Menschen ein Faktor. Die Länge, wenn Sinn dahinter steht, nicht. Für die Maschine ist es genau andersrum: Komplexität ist (mit Einschränkungen) kein Problem, die Länge hingegen bestimmt den Rechenaufwand. Da heutige Soft- und Hardware für unberechtigte Zugriffe relativ gut entwickelt sind, helfen ein paar Sonderzeichen oder Zahlen trotzdem.

Von daher könnt ihr ruhig einfach zu merkende Passwörter nehmen (HeuteG3heIch$paetInsB3tt) anstatt euch irgendwelche komplexen Zeichenfolgen (T65*`?b%43) zu merken.

2. Die Installation des CMS

Bei der Installation des CMS (egal ob WordPress, AnchorCMS, Magento, etc..) werden die Dateien in der Regel in einen standardmäßig generierten Verzeichnispfad auf den Server geladen. Ändert diesen Pfad.

3. Der Admin

Ist das CMS installiert, ändert, wenn möglich, auch die URL für den Adminbereich. Das geht nicht bei allen CMS, für WordPress hier eine Anleitung. Zusätzlich lässt sich dieser Pfad auch im Cpanel oder per FileZilla mit einem Benutzernamen und Passwort schützen. Dadurch muss ein Hacker, wenn er die richtige URL für den Adminbereich gefunden hat, zwei Passwörter und Benutzernamen knacken.

Achja, versteckt den Admin-Bereich auf eurer Webseite. Das ist zwar kein wirklicher Schutz, es sieht aber nicht gerade professionell aus, wenn jeder Nutzer auf die Oberfläche zum Login klicken kann.

Und zu guter Letzt: Neuen Admin im Backend erstellen, ausloggen, mit neuem Admin einloggen, alten, standardmäßig erstellen Admin löschen. Das gilt für alle CMS!

4. Limit Logins

Für praktisch jedes CMS gibt es in der ein oder anderen Form „Limit Logins“ Plugins. Gebt jemand euer Passwort drei mal hintereinander falsch ein, muss er für eine gewisse Zeit warten, bis er es noch einmal versuchen kann. Das macht Brute Force Attacken um einiges schwerer. Für WordPress gibt es ein Plugin hier, für alle anderen CMS gibt es dies ebenfalls oder sie sind schon standardmäßig installiert.

5. Dateirechte

Setzt von Anfang an die Dateirechte aller Dateien auf 644 und die der Verzeichnisse auf 755. Das kann, je nach CMS, dazu führen, dass der Browser eure Seite nicht mehr anzeigen kann. Einfach etwas probieren oder Google bzw. die jeweiligen Community der CMS fragen. Für WordPress schaut hier nach: Changing File Permissions

6. Backups und Updates

Macht regelmäßig Backups. Sollte es vorkommen, dass eure Seite gehackt oder mit Malware infiziert wurde und ihr gezwungen seid die Seite neu aufzusetzen, sind nicht alle Daten verloren. Dasselbe gilt natürlich für Updates sowohl des CMS als auch der Plugins.

7. WordPress

Da WordPress das gängigste CMS ist, hier noch zwei Tipps:

– Verschiebt die wp-config.php in einen Ordner über der WordPress-Installation

– Schreibt in die wp-config.php folgenden Code: define(‚DISALLOW_FILE_EDIT‘, true);

Es gibt noch einige Tricks und Tipps mehr, z.B. das Überwachen der Zugriffe auf eure Webseite. Die leichtesten Einfallstore sind mit den obigen Tipps aber erstmal geschlossen.

 

 

 



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Kommentare


Mr Bien 30. Juli 2015 um 16:12

Mag ja alles richtig sein, aber wie soll man sich bitte die Vielzahl an Passwörtern merken und dann noch dem jeweiligen Shop zuordnen können? Sobald man sich die aufschreiben muss kann man auch gleich für alle Anwendungen dasselbe Passwort verwenden. Die Gefahrenlage dürfte vergleichbar sein.

Antworten

Tilmann Klosa 31. Juli 2015 um 8:15

Hallo Mr Bien,

nun ja, wenn man ein Passwort für alles verwendet, sind auch alle Konten bedroht, sollte eines „geknackt“ worden sein. Es ist nicht schwer, verschiedene Zugänge einer Person zuzuordnen – hat ein Hacker die Daten eines Email-Accounts, probiert einfach mal Amazon, Ebay, etc., und schon hat er Zugang zu Bankdaten.

Von daher wäre es sicherer, zumindest für sehr sensible Zugänge (bspw. Online-Banking) einzigartige Passwörter zu verwenden, die man nicht für andere Zugänge verwendet.

Beste Grüße
Tilmann

Antworten

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