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Der Internet-User von heute ist anspruchsvoll. Wenn er nicht sofort das findet, was er sucht, die Seite zu lange lädt, das Design nicht stimmt etc., wird die Seite schnell geschlossen oder der zurück-Button geklickt. Eine hohe Absprungrate ist aus SEO-Sicht „tödlich“, denn sie signalisiert den Suchmaschinen: Hier stimmt was nicht. Umso wichtiger ist es für Seitenbetreiber, den Grund für die Verstimmung der User zu indentifizieren. Im Folgenden sollen die wichitgsten Ursachen hoher Absprungraten vorgestellt werden.

1. Die Seite bietet keine genauen, exakten, neuen oder nur veraltete Informationen

nuetzliche_informationenDie Seite besteht nur aus Keyword-Blabla, begnügt sich damit, Themen nur anzureissen oder verweist auf das kostenpflichtige Angebot der Seite.

Die Lösung: Bietet exakte Informationen. Gerade im Marketing-Bereich kommt es vor, das „Fachartikel“ veröffentlicht werden, die außer Phrasen nichts wirklich Neues aussagen („Das Internet ist der Vertriebskanal der Zukunft“, „Mobile ist voll wichtig“, „Content Marketing spricht die Zielgruppe an“, etc.). Prüft, ob eure dargebotenen Informationen schon woanders vorhanden sind, und wenn ja, ob sie dort besser, exakter, ausführlicher und mit weniger BlaBla dargeboten werden. Wenn ja – erschafft besseren Content! Das ist manchmal gar nicht so einfach und hin und wieder kommt es vor, dass man sagen muss: Das können wir nicht besser machen.

2. Werbung, PopUps, automatisches Abspielen von Videos

Eine Landingpage sollte auf die zugehörige Suchanfrage bzw. das Thema der Suchanfrage zugeschnitten sein. Der Kern der Informationen steht im Mittelpunkt. Nicht die Werbung (dass diese nicht Above-the-Fold sein sollte, versteht sich von selbst). Pop-Ups sind wohl das Nervigste, was derzeit im Internet umherschwirrt – man ist gerade am Lesen oder Suchen und auf einmal – Pop! – öffnet sich irgendein Werbebanner. Noch dazu halten sich diese Pop-Ups nicht an die übliche Regelung dass ein [x] „Fenster schließen“ bedeutet. Bei vielen wird man beim [x] einfach zu einer neuen Seite weitergeleitet.

Videos sind toll, doch sollten sie sich nicht automatisch mit dem Abspielen beginnen. Das macht keinen Spass und nervt viele User. Vor allem, wen der vergessen hat, den Ton auszuschalten und in einem Büro mit konzentrierter Arbeitsatmosphäre sitzt…

3. Das Design und die Usability

Beispiel fuer schlechte UsabilityZugegeben, wenn der Nutzer etwas wirklich will, und eure Seite die einzige im Netz, ist die das Gesuchte anbietet – dann kommt der Nutzer und bleibt auf eurer Seite auch wenn das Design grottig ist. In den meisten Fällen gibt es aber Konkurrenz, die die gesuchten Infos übersichtlicher darbietet. Von daher ist eine gut aufgeräumte Seite Pflicht.

 

4. Keine Mobile-Version der Webseite

Ob Responsive Design, eine App oder eine eigene mobile Seite – die Optimierung auf Smartphones und Tablets ist absolut notwendig. Nicht zuletzt, da Google immer stärker an einem Rankingalgorithmus für mobile Webseiten schraubt (→ am 21. April soll es so weit sein). Sisitrix bietet schon jetzt eine eigene Sichtbarkeitsanalyse für mobile Webseiten an: Smartphone Sichtbarkeitsindex.

5. Zu lange Ladezeiten

Ist die Ladezeit einer Webseite zu lang, wirkt sich das negativ auf die Usability und die Wahrnehmung der Seite durch den Nutzer aus. Mehrere Studien belegen, dass rund 30% aller Nutzer nach 3 Sekunden Ladezeit abspringen. Zudem signalisiert eine langsam ladende Seite Unseriösität. Daher ist es Pflicht, seine Ladezeiten zu optimieren.

6. Fehlende Transparenz und Ehrlichkeit

Wer kennt das nicht – man sucht etwas, findet eine Seite, die vielversprechend aussieht und hinter einem Link weitere Informationen verspricht. Im Reflex klickt man und bekommt die Nachricht, dass die Bestellung nur 3 Minuten dauert.

Alles hat seinen Preis. Und das sollte von vornherein gesagt werden. Internet-Nutzer werden immer offener gegenüber Bezahlangeboten. Das darf man aber auch so kommunizieren. Auch Überschriften, die nicht das halten was sie versprechen, hinterlassen ein schlechtes Bild beim Nutzer. Allgemein sollte man sich fragen, welches Ziel man mit seiner Webseite verfolgen will. Dann kommt die Ehrlichkeit auch von alleine.

Fazit.

Diese 6 Tipps sind im Einzelnen nicht immer einfach zu realisieren. Aber sie bilden die Grundlage und den Kern eines guten Webauftrittes. Haltet euch daran und die Absprungrate wird sinken. Dann wird es auch was mit dem Ranking.



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